About

 

Photo: Patrick Blank

 

Geboren und wohnhaft in Luzern, Zentralschweiz.

Mischa Christen beendete früh seine Laufbahn als Typograf und begab sich auf eine 6-jährige Odyssee mit der Suche nach seiner beruflichen Bestimmung. Während zwei Jahren arbeitete er meistens in der Nacht, unter anderem als Flugzeug-Lackierer und bei der Post. Später arbeitete er als Lüftungsinstallateur, Industriemaler und Plakatkleber. Danach folgten Praktika in sozialen Institutionen als Krankenpfleger und in der Suchttherapie. Für eine Schweizer NGO sammelte er als einziger Schweizer zusammen mit Migranten gebrauchte Kleidung und Schuhe.

Diese vielschichtigen Erfahrungen über viele Jahre haben sein Interesse und Engagement für soziale Themenfelder geformt und legten eine wichtige Basis, um sich als Fotograf auf Menschen unterschiedlichster Art einlassen zu können.

Eine Ausbildung als Gesundheits-Masseur (2001) und in der Modegestaltung (2002 – 2003) beendete er vorzeitig. Durch Zufall fand er nach sechs Jahren schlussendlich zur Fotografie und seiner Passion.

Mischa Christen setzt sich seit Beginn der Fotografie mit persönlichen Arbeiten auseinander. Seine persönlichen Arbeiten zeigte er bislang bei Ausstellungen und Screenings im In- und Ausland, u.a. in Berlin, Bratislava, Istanbul, Lausanne, Ljublijana, Luzern, Montpellier, New York, Tiflis, Turku FIN, Vaduz FL und Zürich.

Weiterbildung am International Center of Photography, New York; Noorderlicht, Groningen NL und der Ostkreuzschule für Fotografie, Berlin. Workshops mit Antoine D’Agata, Michael Ackerman, Anders Petersen, Paolo Pellegrin und Andri Pol.

 

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Born and lives in Lucerne, Central Switzerland.

Mischa Christen gave up his career as a typographer and went on a 6-year odyssey in the search of his new direction. For two years he mostly worked during the night, among other things as a lacquerer for airplanes and in a post office carrying around bulky cargo. Later he gathered experience as a ventilation fitter and as industrial painter. Following this he worked as a male nurse in the hospital as well as a social worker working with drug addicts. Also he hung up posters all around Switzerland for a long time and collected used clothing and shoes for an NGO as the only Swiss working among migrants.

Gathering all this experience most probably helped in shaping his dedication and interest in social themes.

Besides almost becoming a police cadet and construction painter he cancelled an education in health massage (2001) and fashion design (2002 – 2003) to finally find his passion for photography by coincidence in 2003.

Workshops with Antoine D’Agata, Michael Ackerman, Anders Petersen, Paolo Pellegrin and Andri Pol.