Mischa Christen ist ein visueller Geschichtenerzähler und freischaffender Fotograf seit 2005. Sein Interesse gilt jenen Momenten, in denen er die Verletzbarkeit des Menschen sichtbar machen kann. Eines seiner wiederkehrenden Themenfelder ist die Adoleszenz.

Mischa Christen setzt sich seit Beginn der Fotografie mit persönlichen dokumentarischen Arbeiten auseinander. Seine persönlichen Arbeiten zeigte er bislang bei Ausstellungen und Screenings im In- und Ausland, u.a. in Berlin, Bratislava, Istanbul, Lausanne, Ljublijana, Luzern, Montpellier, New York, Tiflis, Turku FIN, Vaduz FL und Zürich.

Weiterbildung am International Center of Photography, New York; Noorderlicht, Groningen NL und der Ostkreuzschule für Fotografie, Berlin. Workshops mit Antoine D’Agata, Michael Ackerman, Anders Petersen, Paolo Pellegrin und Andri Pol.

Er beendete früh seine Laufbahn als Typograf und begab sich auf eine 6-jährige Suche nach seiner beruflichen Bestimmung. Während zwei Jahren arbeitete er meistens in der Nacht, unter anderem als Flugzeug-Lackierer und bei der Post. Später arbeitete er als Lüftungsinstallateur und Industriemaler. Danach folgten Praktika in sozialen Institutionen als Krankenpfleger und in der Suchttherapie.

Diese vielschichtigen Erfahrungen über viele Jahre haben sein Interesse und Engagement für soziale Themenfelder geformt und legten eine wichtige Basis, um sich als Fotograf auf Menschen unterschiedlichster Art einlassen zu können.

Eine Ausbildung als Gesundheits-Masseur (2001) und in der Modegestaltung (2002 – 2003) beendete er vorzeitig. Er fotografierte von 2006 bis 2013 teilzeit für die Basler Zeitung.

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Mischa Christen is a visual storyteller and freelance photographer based in Lucerne, Switzerland. His recurring subjects are the adolescence and the vulnerability of man.

He gave up his career as a typographer and went on a 6-year odyssey in the search of his new direction. For two years he mostly worked during the night, among other things as a lacquerer for airplanes and in a post office carrying around bulky cargo. Later he gathered experience as a ventilation fitter and as industrial painter. Following this he worked as a male nurse in the hospital as well as a social worker working with drug addicts.

Gathering all this experience most probably helped in shaping his dedication and interest in social themes.

Besides almost becoming a police cadet and construction painter he cancelled an education in health massage (2001) and fashion design (2002 – 2003) to finally find his passion for photography by coincidence in 2003.

Workshops with Antoine D’Agata, Michael Ackerman, Anders Petersen, Paolo Pellegrin and Andri Pol.